Bei der Kandidatenwahl des Vereins „Ein Bürgermeister für Alle“ kritisierte Bürgermeister Christian Schiller die Bemühungen von Anliegern, den Bebauungsplan für die Klosterwiese in Breitbrunn mit rechtlichen Mitteln zu verhindern. „Seit 14 Jahren gehen Anlieger mit den teuersten Anwälten gegen den Bebauungsplan vor. Das ist Ellbogen-Mentalität“, sagte er in der Versammlung. Er erwähnte auch, dass ihm die St. Josefskongregation Ursberg, der das 32 000 Quadratmeter große Grundstück zwischen Seestraße und Seeblickstraße gehört, versichert habe, dass man die riesige Wertsteigerung der letzten Jahre nicht realisieren wolle.
Vor zwei Jahren sagte Schwester Marianne von der St. Josefskongregation herrsching.online, dass man auch ein Erbpachtmodell für die Grundstücke in Betracht ziehe. Ob und welche Grundstücksteile möglicherweise in Erbpacht abgegeben werden, müsse aber „ein größeres Gremium aus Mitgliedern der Kongregation und aus externen Beratern entscheiden“. Diese Aussage ist nun allerdings zweieinhalb Jahre alt.




Bekanntlich ist Herr Schiller selbst vehementer Gegner von Bebauungsplänen. Nicht zu vergessen, dass er bestehende sogar abschaffen will bzw. wollte. Dass nun ausgerechnet er die Anlieger der Klosterwiese, die demokratische Rechte in Anspruch nehmen, kritisiert, ist doch mehr als ………