Fast wie bei der wunderbaren Brotvermehrung: Die CSU-Frauen Fromuth Heene, Christina Reich und Stefanie Erich vor dem „Gabentisch" am Rewe. Auch Barspenden waren willkommen. Foto: Gerd Kloos

CSU sammelt 30 Körbe Lebensmittel für die Herrschinger Tafel

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Tue Gutes und rede darüber: Der Ortsverband der Herrschinger CSU hat vor dem Rewe-Supermarkt in der Gewerbestraße Lebensmittelspenden für die Tafel gesammelt. Bereits nach 2 Stunden konnte die Herrschinger CSU-Chefin Fromuth Heene 4 volle Körbe und 3 Einkaufswagen voller frischer, wertvoller Lebensmittel an die Herrschinger Tafel übergeben. Nach Abschluss der Spenden-Sammlung brachten Helfer 30 Kisten in die Vorratskammer der Tafel. Und 1776 Euro an Barspenden flossen dem Trägerverein der Tafel zu. Der Rewe-Markt steuerte 250 Euro bei.

„Die Tafeln haben inzwischen bundesweit ein Problem”, weiß Fromuth Heene, „ und die Ursachen liegen nicht nur in den vielen Flüchtlingen aus der Ukraine. Die Supermärkte haben immer weniger Waren übrig, weil sie schärfer kalkulieren.” Das Angebot der CSU, vor dem Rewe eine Spendenaktion zu veranstalten, kam deshalb genau richtig. „Wenn Ihr was macht, macht es schnell, am besten sofort”, baten die Tafel-Organisatoren. „Lebensmittelspenden”, sagte die Schatzmeisterin der Herrschinger Frauenunion, Stefanie Erich, „sind etwas ganz Ursprüngliches.”

Spenden macht sichtlich gute Laune

Trotzdem gab es natürlich auch eilige Kunden, die sich schnell an den 3 CSU-Frauen Heene, Erich und Christina Reich vorbeigeschoben haben. Die meisten Samstags-Kunden aber legten mit einem Lächeln Lebensmittel in die Spendenkörbe. Eine Dame packte gleich ihren halben Einkaufswagen um. Die Spenderin Monika Engl („ohne E, ich bin nur ein halber Engel”) trennte sich ebenfalls von der Hälfte ihres Samstagseinkaufs.

Monika Engl packte gleich den halben Einkaufskorb in die Spendenkiste um

Die Leiterin der Herrschinger Tafel, Karen Bauer, erzählte, dass bei der letzten Lebensmittel-Ausgabe am Mittwoch allein 60 Ukraine-Flüchtlinge und 60 Kinder zusätzlich zu den üblichen „Kunden” erschienen seien.

Als Karen Bauer die vollen Geschenk-Körbe sah, freute sie sich sehr: „Jetzt können wir sogar wieder etwas Vorrat aufbauen.”

Nach Abschluss der Sammelaktion fühlte sich die CSU-Vorsitzende Heene fast wie bei der Bergpredigt und der wunderbaren Brotvermehrung: „Gegen 2 Uhr haben wir knapp 30 Kisten Lebensmittel und Körperpflegemittel und 1776 Euro Barspenden gesammelt. Ich bin wirklich überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Bürger.”

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