herrsching.online hat Hermann Sontheim an einem besonderen Tag telefonisch erwischt: Es war sein erster Tag im Ruhestand. Der 62-Jährige hat nach 35 Jahren Arbeit an der Gewerbestraße seine orangene Arbeitsjacke an den Nagel gehängt. Sontheim hat „als Kleiner“ bei der Gemeinde angefangen „und sich dann langsam nach oben gearbeitet“. 3 Jahre lang leitete der Herrschinger den Bauhof, in dem sich 14 Mitarbeiter um alles kümmern, was nach handwerklichen Fähigkeiten verlangt. Mit unverkennbarem Stolz berichtet Sontheim von seinem stattlichen Fuhrpark. Für die Gemeinde rackern 2 große und 4 kleine Traktoren. Die „Flaggschiffe“ des Bauhofs aber sind die beiden Unimogs und ein „Lindner“ aus Österreich. Herrsching, so Sontheim stolz, sei eine der wenigen Gemeinden im Kreis, die den Winterdienst mit den Unimogs noch selber stemmen. Sontheim hat lange in Widdersberg und in Teilen von Herrsching für freie Fahrbahnen gesorgt. Bei diesem Job ist nicht nur ein sehr gutes Augenmaß wichtig, wenn die breite Räumschaufel zwischen parkenden Autos durchgeschoben werden muss. Auch ein zuverlässiger Wecker ist unerlässlich: Wenn bei den Autofahrern noch die Standheizung surrt, sind die Männer vom Bauhof längst unterwegs. Sontheim ist sich sicher, dass es ihm auch ohne Unimog nicht langweilig wird. Auch Nachfolger Mörtl wird es nicht an Arbeit fehlen – in Herrsching stehen große Aufgaben an.
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