So sieht das Wahlkreis-Ergebnis Starnberg-Landsberg aus

CSU verliert im Wahlkreis über 6 Prozent

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Der CSU-Bundestagskandidat Michael Kießling hat den Wahlkreis Starnberg-Landsberg-Germering mit 38.2 Prozent der Erststimmen für sich entschieden. Kießling verlor 3,9 Prozent gegenüber der Wahl von 2017. Mit starken 19,9 Prozent und einem Stimmenplus von 8,0 Prozent kam die Grüne Martina Neubauer auf Platz 2.

Neubauer hat über die grüne Liste Bayerns keine ausreichende Rückendeckung – sie steht nur auf Platz 31. Dritte im Rennen um das Direktmandat wurde die SPD-Frau Carmen Wegge mit 13,3 Prozent. Wegge hat es aber über die Landesliste der bayerischen SPD schafft: Der Wahlkreis hat neben Kießling jetzt auch eine SPD-Frau in Berlin.

Starker zweiter Platz: Martina Neubauer

Bei den Zweitstimmen muss die CSU, wie im größten Teil Bayern, viele Federn lassen. Sie verlor im Wahlkreis Starnberg-Landsberg satte 6,2 Prozent (32,1), während die Grünen um 5 Prozent zulegten (18,1). Die SPD legte um 3,2 Prozent zu (15.9), die FDP verlor 0,9 Prozent und kommt auf 13,3 Prozent.

Geschafft – der Häuserwahlkampf hat sich gelohnt Carmen Wegge zieht über die Landesliste in den Bundestag ein. Schon am Montag ging’s ab nach Berlin. Die Familie bleibt aber in Bayern.

Die SPD-Kandidatin Carmen Wegge ist „überglücklich“, wenngleich „sehr müde“, wie sie herrsching.online gestand. Am Montag sitzt sie schon im Zug nach Berlin, denn die erste Sitzung des neuen Parlaments steht an. Die Familie bleibt in Bayern. Lyra wird ihre Mutter 10 Tage im Monat nicht sehen. Aber Papa, der ja „dreimal Ja gesagt hat“ zur Karriereplanung seiner Frau, wird’s schon richten.

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